Rezension auf YouTube

„Dieses Buch ist keinesfalls so wie andere. Zumindest kenne ich kein Buch, das so ist wie dieses …“ Na, das ist doch einmal ein wunderbarer Beginn einer Rezension. Gwen schreibt das auf ihrem Buchblog.

Immer wieder gibt es neue Rezensionen, so die bei Gwen oder die Rezension von Isi. Sie ist mit ihren Tintenwelten auf Instagram und YouTube unterwegs. Und ich freue mich sehr über ihre gesprochene statt geschriebene Rezension aus ihrem Lesemonat Oktober.

Und hier kommt einmal mein Dank an alle, die Rezensionen schreiben (oder auf YouTube sprechen), sei es auf eigenen Webseiten oder bei Amazon, wo sich auch schon einige Rezensionen zu „Die Fürstin und ihr Ritter“ sammeln.

Die Karte von Kampan

Noch bevor Band 2 der Kampan-Reihe herauskommt, ist die dazugehörige Karte da.

Tino und Iara entdecken am reichen Hof von Zallern eine alte Karte, die ihre Heimat zeigt. Einerseits bekommt Iara sofort Heimweh, andererseits gibt es auf der Karte manches Aufschlussreiches zu sehen. Unter „Karten“ könnt Ihr sie in groß anschauen.

Erstellt hat die Karte Rike Moor, der ich hier herzlich danke für die tolle Umsetzung. Sie bietet übrigens neben der Kartographie noch andere Leistungen an, die für Schreiblustige interessant sind.

Zwei Interviews

Wäre die Welt besser, wenn die politische Macht in den Händen von Frauen läge? Und ist mein Buch ein feministisches?

Diese Fragen – unter anderen – stellen sich beim Autorenplausch mit Daniela von dem Blog Verlorene Werke und beim Interview mit Elena von Elenas ZeilenZauber. Es entsteht auch schon eine erste Diskussion. Schaut doch einmal rein.

Und dort findet sich auch das nebenstehende Bild. „Die Fürstin und ihr Ritter“ auf „Kampaner“ Schaffell …

Und schon die zweite Buchvorstellung

Nachdem mein Band 1 gerade eben herausgekommen ist, wird es schon zum zweiten Mal präsentiert: nämlich bei Pressenet. Schaut doch einmal vorbei. Hier ein Zitat: „Die Fürstin und ihr Ritter ist der erste Band der Kampan-Reihe, der zunächst als E-Book Ende August 2022 veröffentlicht wurde. Der Autorin ist damit ein kleines Meisterwerk gelungen. Das gelungene Debüt zu dieser Fantasy-Reihe bietet den Lesern umfangreichen Erzählstoff, das rund 500 Leseseiten entsprechen würde, wenn es eine gedruckte Buchausgabe wäre.“

Das Buch ist da!

Ich habe den Schritt gewagt: Das, was ich geschrieben, immer wieder überarbeitet, mit kundigen Menschen diskutiert habe, ist endlich veröffentlicht.
Ab nun kann man den ersten Band der Kampan-Reihe bekommen. „Die Fürstin und ihr Ritter“ lässt uns eintauchen in eine Zeit, die der Keltenzeit und dem frühen Mittelalter ähnelt. Doch die Welt ist eine andere: Fürstinnen beherrschen das Reich der Vereinigten Mutterländer. Ritter dienen ihnen. Sie gewährleisten Sicherheit und Schutz, sorgen auch für edlen Nachwuchs.

Worum geht es?

Iara von Kampan ist seit jungen Jahren Fürstin eines friedlichen Landes, das mit feinen Leinen- und Wollstoffen handelt. Ausgerechnet den Ritter des Nachbarlandes wählt sie als Mann an ihre Seite: Tino von Berchag, der zwar einerseits als Fechtkünstler, andererseits als gewaltbereit und ungehemmt bekannt ist. Was, so fragt man sich im Vereinigten Reich der Mutterländer, will sie mit diesem Mann.

Was ist das Ziel der Kampan-Reihe?

Sie möchte mehr bieten als oberflächlichen Alltag. Sie sucht nach Gerechtigkeit, Liebe in jeglicher Form und der Verbundenheit der Menschen unterhalb des Sichtbaren. Und sie fragt, ob Macht in Frauenhänden die Welt zu einem besseren Ort werden lässt.
Das Buch ist erhältlich als eBook bei Amazon.
Jetzt bin ich gespannt, was die Leserinnen und Leser dazu sagen. Ich freue mich über Rückmeldungen! Eine Rezension gibt es sogar schon. Schaut einmal bei Wortlicht vorbei!

Eintauchen in eine andere Welt

Ist es Fantasy, was ich schreibe? High Fantasy? Historische Fantasy? Hm, ich weiß nicht. Denkt man nicht bei Fantasy schnell an Zwerge, Elfen und Trolle? Das kommt in meinen Büchern rund um Kampan nicht vor.

Zudem merke ich mehr und mehr, dass die Einteilung in Genres für mich nicht passt. Vielleicht mag ich sie deswegen auch nicht.

Was mir gefällt an Büchern und Filmen: Wenn sie mich eintauchen lassen in eine andere Welt. Sie sollen mich aus meinem Alltag heraus entführen, mir aufzeigen, wie man unter anderen Bedingungen leben könnte. Spannend, wie das Miteinander der Menschen funktioniert! Welchen Regeln folgen sie, wann könnten sich die Regeln ändern? Wo herrschen Hierarchien, wo werden menschliche Beziehungen auf andere Weise geprägt?

Dabei ist für mich immer das Verhältnis zwischen Männern und Frauen interessant. Vermutlich wegen der Emotionen, die damit, aber auch mit allen anderen Beziehungen zusammenhängen.

Vieles davon steckt in der Buchreihe rund um Kampan drin.

Zudem spüre ich, dass mehr an Energie, Spiritualität oder Übersinnlichem, wenn man das so nennen möchte, in uns steckt, als es gemeinhin scheint. Folglich zeigt sich das ebenfalls in Kampan: bei der Fürstin, auch bei anderen. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird das zunehmen, denn anfänglich weiß nicht einmal Iara von Kampan von ihren im Vergleich zu anderen beachtlichen Kräften.

Ob das die Geschichte bereits zu einer Fantasy-Geschichte macht? Das können gerne andere beurteilen. Mir ist wichtig, dass alle meine Leserinnen und Leser eintauchen in eine andere Welt, die eine Wohlfühlatmosphäre vermittelt, zugleich bedroht wird von dunklen Machenschaften. Es soll ja spannend bleiben!

Die Kunst des Schreibens

Wie schwierig es ist, eine Geschichte in Worte zu fassen! Im Kopf der Autorin ist alles klar und offenkundig. Landschaften und Räume fächern sich auf mit ihren Farben und Formen. Die Gefühle der Protagonisten sind zu spüren – beinahe wie eigene Emotionen. Kein Wunder, die Autorin kennt deren Vergangenheit und sogar deren Zukunft. Gerüche breiten sich aus, das Verstreichen der Zeit ist fühlbar.

Doch dann kommt eine Leserin, in deren Kopf sich nicht bereits Inhalt und Zauber der Story entfalten. Sie ist auf das Geschriebene angewiesen, muss sich darin zurechtfinden, kann nur dadurch einen Zugang finden.

Eine Geschichte zu erfinden und selbst zu erspüren, ist einfacher, als sie in zwei Buchdeckel zu bekommen

Wie bringt ein Text – eine pure Ansammlung von Worten – die Vielfalt rüber, die eine Erzählung lebendig macht? Welche Wörter sind die Richtigen? Wie stehen die Sätze zueinander?

Zudem soll das Buch spannend und unterhaltend sein. Welches Wissen, welche Informationen darf man noch nicht verraten, um die Spannung zu erhalten? Was davon ist preiszugeben, um die Leser nicht in Verwirrung zu stürzen? Immerhin lädt die Geschichte um Kampan und dessen Fürstin dazu ein, in eine fremde Welt mit eigenen Gesetzmäßigkeiten und Üblichkeiten einzutauchen. Wann soll die Autorin Umwelt und Orte beschreiben, wann sich auf Nebenfiguren ausführlicher einlassen – und an welchen Stellen ist das zu viel an Abschweifung?

Schreiben ist eine Kunst, die es zu lernen und zu üben gilt – und die sich immer weiter verbessern lässt. Dafür braucht es Rückmeldungen. Den Testleserinnen gilt ein herzlicher Dank! Sie weisen auf Schwachstellen hin. Äußern Fragen, kommentieren kritisch und geizen nicht mit Lob!